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DER MOND STRAHLTE hell am Himmel während neben ihm die Sterne kalt um die Wette funkelten. Es war eine klare, kalte Nacht, keine einzige Wolke zog über den Himmel und keine Brise regte die Blätter der Bäume am Erdboden.
Nichts schien sich zu bewegen, bis auf eine weiße Gestalt die verstohlen durchs Unterholz schlich. Sie blieb immer wieder stehen und sah sich um, bevor sie den nächsten Pfotenschritt tat.
Auf einmal störte ein lautes Knacken die Stille der Nacht, als ein Zweig zerbrach. Die weiße Gestalt hielt inne und zuckte zusammen, Panik flammte in ihren Augen auf. Als ein weiteres Knacken ertönte, diesmal näher, floh sie.
Blindlings rannte sie durch den Wald, stolperte über Wurzeln, rappelte sich wieder auf und lief auf den dunkelsten und am dichtesten bewachsenen Pfaden.
Ihre Schritte verloren sich, als sie in die Schatten eintauchte die den Schnee dunkler erschienen lassen als er es eigentlich war.
Nichts war mehr zu sehen, die Gestalt war im Schnee verschwunden.
Der Schrei einer Katze durchbrach auf einmal die Stille.
„Nein, bi-“ Die Stimme verstummte. Der Mond schien auf das Blut das über den Schnee spritzte und sich ausbreitete wie eine Blume die sich am Morgen entfaltet. Es sah aus wie flüssiges Silber
Einer der Schatten bewegte sich und hob den Kopf. „Das ist erst der Anfang...“